Login

Einfach anfragen

Warum ich Homeoffice hasse (und Coworking liebe)

Es gibt Tage, an denen ich Homeoffice so richtig hasse. Vor allem dann, wenn es meine To Do-Liste ad absurdum führt: Ich erledige 1000 Dinge, nur nicht die, die auf der Liste stehen. Allein bin ich mit diesem Problem nicht. Frag im Work Inn einen beliebigen Coworker, er oder sie kann eine ähnliche Story erzählen. Ist für mich Coworking die ideale Ergänzung zum Homeoffice, haben einige meiner Coworker sich komplett vom Homeoffice verabschiedet. Wie Homeoffice mich und meine Coworker Roman und Carsten zur Verzweiflung treibt und warum Coworking unsere Rettung ist, lest ihr hier…

Von Carmen Radeck

Coworking – ideale Ergänzung zum Homeoffice

Kommt dir diese Situation bekannt vor?

Es ist Montagmorgen. Ich sitze zuhause an meinem Schreibtisch, der übers Wochenende leider wieder als Ablagefläche für ALLES herhalten musste. Ich schalte den PC ein und gehe einigermaßen motiviert meine am Vorabend sorgsam erstellte To do-Liste an.

Die ersten beiden Tasks gehen locker von der Hand, dann fällt mir ein, dass ich am Samstag vergessen habe, Handtücher zu waschen. Also schnell runter in den Keller, Waschmaschine anschmeißen. Auf dem Rückweg gieße ich noch schnell meine paar Balkonpflänzchen und sitze 15 Minuten wieder am Schreibtisch. Allerdings nicht sehr lang. Der Paketbote klingelt und bringt zwei Pakete für den Nachbarn, der wahrscheinlich fleißig im Büro sitzt, aber auch die Amazon-Lieferung für mich. Die muss ich sofort erstmal aufmachen.

Eineinhalb Stunden später (Mama hat zwischendurch auch noch angerufen) sitze ich wieder am Schreibtisch. Ist eigentlich schon Zeit für einen Mittags-Snack…

Am Ende des Tages kopiere ich die halbe To do-Liste zu den schon geplanten Dienstags-Tasks und träume von zu viel Arbeit.

Übertrieben? Schön wär’s!

Natürlich – und gottseidank – passiert so ein Homeoffice Worstcase nicht jeden Tag, kommt in abgeschwächter Form allerdings durchaus öfter vor. Und ich weiß, ich bin mit diesem Problem nicht allein…

Bei dem Szenario eigentlich unvorstellbar: Aber Homeoffice ist für mich immer noch einer meiner Hauptarbeitsorte. Zum Beispiel dann, wenn ich tagsüber Außenterminen habe und für Backoffice-Kram nicht extra noch ins Büro fahren möchte. Und manchmal bleibe ich einfach gern zuhause und kann dort auch gut arbeiten. Ja – es gibt solche Tage!

Aber ganz ehrlich: Homeoffice funktioniert bei mir nur, weil ich Coworking für mich entdeckt habe. Seit mittlerweile eineinhalb Jahren arbeite ich erstaunlich produktiv dank der schönen Abwechslung meiner Arbeitsumgebung. Ein paar Tage Homeoffice, ein bis zwei Tage im Work Inn.

Das tolle beim Coworking Space: Ich kann kommen, wann ich möchte. Ich muss mich nicht auf bestimmte Tage festlegen, sondern bin flexibel. Wenn ich also morgens schon merke, dass das im Homeoffice nix wird mit produktivem Arbeiten, schnappe ich mir meinen Laptop und radle ins Work Inn.

Meine Top 5-Vorteile für einen Coworking Space als Ergänzung zum Homeoffice

1) Flexible und kostengünstige Miete

Ein externes Büro kam für mich schon wegen hoher Mietkosten und in der Regel langen Kündigungsfristen nicht infrage. Beim Coworking bin ich flexibel. Ich kann einen Tarif buchen, der zu mir passt, den ich erweitern oder runterfahren kann.

2) Ich bin nicht allein

Besonders wenn mir im Homeoffice die Decke auf den Kopf fällt, ist es eine absolute Wohltat, im Work Inn auf ein paar Coworker zu treffen, beim Kaffee oder gemeinsamem Mittagessen ein Pläuschen zu halten oder einfach einen schnellen zu Rat holen, wenn ich ihn brauche.

3) Ein aufgeräumter Schreibtisch

Ich weiß nicht, wie’s dir geht, aber ein leerer Schreibtisch ist für mich die beste Voraussetzung für produktives Arbeiten. Muss ich mir zuhause oft erst den Tisch freischaufeln, freue ich mich im Work Inn jedes Mal über den sooo schön leeren Schreibtisch. Einfach hinsetzen und loslegen!

4) Keine privaten Ablenkungen

Eins ist mal klar: Im Work Inn ist die Gefahr, irgendwelche Haushaltsgeräte in Gang zu setzen oder Pakete vom Nachbarn zu verwalten gleich null.

5) Klare Trennung von Beruflichem und Privatem

Ganz klar: Im Homeoffice Berufliches von Privatem zu trennen ist allein schon deswegen schwierig, weil man ja zuhause ist und nicht mal vor die Tür muss, um an den Arbeitsplatz zu kommen.

Allein schon, weil ich zum Work Inn einen richtigen Anfahrtsweg habe, schalte ich gleich in den Berufsmodus. Ich bin dort, um zu arbeiten und nicht noch 1000 andere Dinge zu machen, die mit meinem Job nichts zu tun haben.

Was übrigens auch noch ein schöner Unterschied ist: Wenn ich vom Work Inn nachhause fahre, mache ich richtig Feierabend für den Tag. Beim Homeoffice ist es eher so ein fließender Übergang. Wirklich Feierabend ist das eigentlich nicht, wenn die Nudeln schon kochen, während ich noch ein bisschen am PC arbeite.

Coworking – ideale Alternative zum Homeoffice

Während ich Coworking als Ergänzung zum Homeoffice nutze, haben meine beiden Coworker Carsten Rauer, selbstständiger Businesscoach, und Roman von Goetz, freischaffender Fotokünstler, ihr Homeoffice so gut wie abgeschafft und ihre Schreibtischarbeit ins Work Inn verlegt. Für beide ist Coworking nicht bloß Ergänzung, sondern die Alternative zu Homeoffice.

„Das Work Inn ist mein Büro“, sagt Roman klipp und klar. „Homeoffice war für mich immer nur eine Notlösung.” Sämtliche seiner Schreibtischarbeiten – von Buchführung bis zur Bildbearbeitung erledigt er im Work Inn. Sein Problem mit Homeoffice: Für ihn es es der totale Produktiviätskiller. „Ich kann zuhause keine vernünftige Arbeitsatmosphäre aufbauen“, sagt Roman. „Diese Fähigkeit geht bei mir gegen Null.“

Einige Jahre arbeitete er in einem externen Büro, aber das wurde ihm mit der Zeit zu teuer. Im Work Inn hat er zum Schreibtisch einen Schrank gemietet, wo er sein Büro-Equipment aufbewahrt. “Für mich ist es wichtig, das Berufliche vom Privaten klar zu trennen, das funktioniert zuhause überhaupt nicht.”

Ähnlich geht es auch Carsten. Er hat sein Homeoffice fast komplett aufgelöst. Drei bis vier Tage die Woche arbeitet er im Work Inn. „Das Homeoffice nutze ich eigentlich nur noch für Steuerangelegenheiten, also einmal im Monat“, sagt Carsten. Hauptgrund, warum er mit Homeoffice nicht klarkommt: „Zuhause die Disziplin aufzubringen, als wenn man in einem Büro wäre, das funktioniert bei mir nicht so gut“.

Im Coworking Space klappt’s dagegen mit der Disziplin: „Hier bin ich wesentlich effektiver als im Homeoffice“. Über ein Büro für sich allein hatte Carsten zwar auch nachgedacht, doch da fehlte ihm ein wichtiger Faktor. „Ich bin gern unter Menschen, deshalb ist Coworking genau richtig für mich.“

Fazit

Homeoffice klingt als Arbeitsort zwar erst einmal verlockend: Man hat’s nicht weit zum Job und kostengünstig ist es auch. Vor allem bei Freiberuflern, Soloselbstständigen und Gründern ist es ein populärer Ort zum Arbeiten.

Doch Homeoffice birgt auch eine große Gefahr: Es kann einen gnadenlos von der Arbeit ablenken – einfach, weil es zu nah am Privatleben ist. Gerade hier kann Coworking die ideale Lösung sein – egal ob als Ergänzung oder Alternative zum Homeoffice. Es ist kostengünstiger als ein eigenes Büro und bietet das, was das Homeoffice oft nicht leisten kann: eine professionelle Umgebung für produktives Arbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Alle genannten Preise sind, wenn nicht anders beschrieben, Nettopreise.

Work Inn GmbH & Co. KG
Martin-Schmeißer-Weg 10
44227 Dortmund

info@workinn.de
0231 - 58 680 785
Copyright 2013-2020 workinn.de | alle Rechte vorbehalten